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Sieben fielen vom Himmel - Originalausgabe


Sieben fielen vom Himmel - Originalausgabe

Wissenschaftlich-phantastischer Roman
1. Auflage

von: Alexander Kröger

8,99 €

Verlag: Edition Digital
Format: PDF
Veröffentl.: 06.02.2017
ISBN/EAN: 9783956557750
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 324

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Sieben Astronauten gelingt es nach der Havarie des Mutterschiffes, sich auf einen Planeten, den sie ‚Hoffnung‘ nennen, zu retten. Doch dort müssen sie mitten im Dschungel überleben. Die technisch hochstehenden Bewohner der Welt, die ihnen vielleicht helfen könnten, sind zunächst nicht zu finden. Doch wer sind eigentlich diese Astronauten?
Alexander Krögers Debütroman von 1969 in der Originalfassung.
Dr.-Ing. Helmut Routschek, geboren 1934 in Zarch (Tschechoslowakei), gestorben am 7. April 2016 in Heidenau, benutzte für seine literarischen Werke das Pseudonym „Alexander Kröger“. In Mühlhausen in Thüringen machte er sein Abitur und studierte an der Bergakademie Freiberg von 1954 bis 1959 Markscheidewesen und Bergschadenkunde. Als Markscheider arbeitete er im Tagebau Spreetal des VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe. Nach einem Zusatzstudium zum Ingenieur für Datenverarbeitung wurde er Experte für Automatisierung und Untergrundgasspeicherung und war mit Forschungs- und Produktionsaufgaben an der Universität, in der Energiewirtschaft und im Umweltschutz leitend tätig. Nach 1981 arbeitete er in der Gebäude- und Wohnungswirtschaft und nach 1990 in der Bauabteilung für Bundesbauten der Oberfinanzdirektion Brandenburg.
Seit 1969 entstanden 33 Romane (einschl. überarbeiteter Neuauflagen) und ein Kurzgeschichtenband, die in sechs Sprachen und in insgesamt 1,65 Millionen Exemplaren erschienen. Nach 1990 erschienen in dem Verlag KRÖGER-Vertrieb, den er gemeinsam mit seiner Frau Susanne gründete, weitere 9 Romane, 5 überarbeitete Neuauflagen und ein Geschichtenband in einer Gesamtauflage von 40 000 Exemplaren.
Bibliografie (Auszug)
Sieben fielen vom Himmel, 1969
Antarktis 2020, 1973
Expedition Mikro, 1976
Die Kristallwelt der Robina Crux, 1977 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Robina Crux, 2004)
Die Marsfrau, 1980
Das Kosmodrom im Krater Bond, 1981
Energie für Centaur, 1983
Der Geist des Nasreddin Effendi, 1984 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Der Geist des Nasreddin, 2001)
Souvenir vom Atair, 1985 (überarbeitete Neufassung zusammen mit Andere unter dem Titel Fundsache Venus, 1998)
Die Engel in den grünen Kugeln, 1986 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Falsche Brüder, 2000)
Der Untergang der Telesalt, 1989 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Die Telesaltmission, 2002)
Andere, 1990 (überarbeitete Neufassung zusammen mit Souvenir vom Atair unter dem Titel Fundsache Venus, 1998)
Vermißt am Rio Tefé, 1995
Das Sudelfaß - eine gewöhnliche Stasiakte, 1996
Die Mücke Julia, 1996
Mimikry, 1996
Das zweite Leben, 1998
Saat des Himmels, 2000
Der erste Versuch, 2001
Chimären, 2002
Begegnung im Schatten, 2003
Robinas Stunde null, 2004
Nimmerwiederkehr, 2009
Ego-Episoden des Alexander Kröger. Wahres, heiter und besinnlich, 2012
Was für ein Rauschen und Dröhnen - was ist mit meinem Kopf? Das kreist und saust - diese Feuerräder.
Mangk, Mangk - was ist mit dir?
Langsam - langsam. Der Schädel.
Was war - wo bin ich?
Oh, verdammt, die Landung, der Planet. Ich bin auf dem Planeten. Ich war ohnmächtig. Was ist passiert?
Der Schirm ging nicht auf. Im letzten Moment die Lastkabine, der zu schnelle Flug - die Kabine abgeschnitten, zu spät.
Aufprall, Klirren, Nacht.
Bin ich heil?
Der rechte Arm geht, links offenbar Prellung.
Ich muss die Augen aufmachen - muss schauen.
Finster?
Was für ein modriger Geruch und der Lärm.
Dieses Zittern - Mangk, du hast Angst.
Die achte, nein, siebte Raumfahrt und jetzt Angst.
Aber was soll denn werden?
Ich bin erledigt - das Helmfenster - das Fenster ist offen, ich darf den Kopf nicht heben. Mein Sauerstoff - ist er noch da?
Und mein Funkgerät - die Kameraden!
„Hallo, Chalo, Min, Borl, wo seid ihr?“
Sinnlos - Die Kontrolllampe brennt nicht.
Hier war der Strahler. Wo ist denn der Strahler, der Scheinwerfer - weg, alles weg, alles weg, auch der Akkumulator! Das Gestrüpp hat ihn aus der Halterung gerissen.
Aber ich muss das doch haben - ich muss, ich will leben!
Lonti - liebe Lonti, du wirst traurig sein - was du immer befürchtet hast, ist eingetroffen: Ich komme nicht zurück.
Die Pläne - ich muss sie sichern. Ich kann nicht einfach so liegen, bis es zu Ende ist.
Ruhig muss ich werden, ganz ruhig. Wenn nur der Schädel nicht so schmerzte.
Irgendetwas drückt mich im Gesicht. Es hat das Fenster aufgerissen.
Ich atme ja die Planetenluft. Also giftig ist die Atmosphäre nicht. Aber es kann noch kommen.
Vielleicht habe ich noch ein paar Stunden. Ich muss die Pläne sichern - aufzeichnen, was mir zugestoßen ist. Einmal wird mich jemand finden. Zu Haus wird man erfahren, wo Mangk geblieben ist, einmal werden sie es erfahren.
Der Strahler ist weg - der Scheinwerfer. So ein Hohn - ausgerechnet die Harpune ist da. Immerhin ein Schuss.
Der Arm ist vorläufig nicht zu gebrauchen. Nun, zu tragen habe ich nichts, das Stehen geht - wenn der Kopf nicht so brummte, wäre beinahe alles in Ordnung.
Vielleicht liegt hier noch etwas, was mir gehört - dazu brauche ich Licht. Ich muss hierbleiben, bis die Sonne aufgeht.
Was bedeuten wohl die Schreie, so schmerzlich laut in der drückenden Stille. Tiere? Vielleicht gefährliche Tiere?
Ah, Sterne da oben - Sterne. Von einem komme ich.
Ich grüße dich, Lonti - der helle, gelbe da -, vielleicht sehen wir ihn von zu Hause auch, vielleicht siehst du ihn jetzt. Ich verspreche dir, Lonti, ich will leben, leben. Ich bin es dir, den Kindern und unserer Heimat schuldig - ich will nicht aufgeben. -
Es wird heller! Eingenickt war ich, und ich lebe noch. Die Luft ist atembar.
Große Pflanzen, ein Dickicht, Gewirr und ich mittendrin, allein. Die Lastkabine ist bestimmt geborsten oder in den Boden eingedrungen. Auf alle Fälle ist ihr Sender auch verstummt, das hält er nicht aus. Die Gefährten hätten sonst die Kabine angepeilt, sie kann nicht weit von hier sein. Aber selbst wenn sie sich nähern, finden sie mich nicht.
Es wäre ein Zufall.
Was ist das überhaupt für ein Lärm? Es wimmelt hier von Leben. Und wie das glitzert - die Sonne muss schon aufgegangen sein. Da ein Strahl - demnach steht sie dort.
Wohin soll ich nun gehen?
Vielleicht finde ich den Akku? Warum habe ich nicht eher daran gedacht!
Der verdammte Arm. - ja, die Kontaktplättchen abgerissen. - Man sollte ihn künftig im Inneren des Anzugs unterbringen - auch wenn das Auswechseln noch so umständlich wird.
Sinnlos, die kleine Zelle hier zu suchen.
Was hat Chalo gesagt: Und wenn nur einer lebend landet - er muss alles versuchen!
Und wenn ich nun dieser eine bin? Ich kann es nicht glauben, aber ich werde so handeln!
Bloß - wohin soll ich gehen? - Gehen! Kriechen, mich zwängen. Überall die gleiche grüne Mauer. Die eiserne Ration ist da. Wenn ich sie sehr einteile, kann ich fünf Tage davon essen. Noch einmal solange könnte ich am Leben bleiben.
Aber die Tiere, die müssen doch auch leben. Ich werde mich „Hoffnung“ anvertrauen - ich atme schon fünf Zeitgrade seine Luft und lebe. Aber wohin soll ich gehen? Zum Sonnenaufgang? Da, der Stamm. Er ist auf der einen Seite bewachsen, also kommen die Niederschläge von dort. Dort muss etwas sein, das sie bildet: ein großes Wasser, ein Meer oder Erhebungen, ein Gebirge, an dem die Luft nach oben steigt und abgekühlt wird. Dorthin muss ich. Ob Wasser oder Berge - dort hört die Wirrnis auf. Also dem Sonnenuntergang entgegen.

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