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Susanne Christa Hüttenrauch

Wunderkind der neuen Zeit

Erfolgreich entspannt – „beglücklicht“ durchs Leben

 

ISBN 978-3-86394-426-1 (E-Book)

 

Titelbild: Ernst Franta, Bernd Schack (Foto).

 

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Reisegedanken: „Wunderkind der neuen Zeit“

Jeden einzelnen Tag unseres Lebens entscheiden wir uns neu, wie es uns geht und was wir mit unserer Zeit anfangen wollen.

Wir haben Berufe, denen wir nachgehen, die uns einen gewissen Lebensstandard ermöglichen, und eine Familie, Verwandte und Bekannte.

Wir verbringen unsere freie Zeit mit Freunden und lieben Menschen, die wir in unser Herz geschlossen haben und die uns auf unserer Lebensreise begleiten.

Tagein, tagaus versuchen wir eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, die es uns ermöglicht, vollkommen zufrieden zu sein.

 

Solange wir in diesem „Trott“ tief verwurzelt sind, bleiben wir Gefangene unserer Selbst und stagnieren mit der Zeit. Dies hat zur Folge, dass eine unterschwellige Unzufriedenheit einsetzt, der wir uns nicht entziehen können.

Schleichendes Unwohlsein, in bestimmten Lebensbereichen nicht zu genügen oder nicht genug vom Leben zu erhalten, obwohl wir doch so unterwürfig fleißig sind, irritiert uns und macht uns auf lange Sicht unglücklich. Wir bemühen uns, stets den Anforderungen gerecht zu werden und es unserer Umwelt so angenehm wie möglich zu machen, damit wir geliebt, wertgeschätzt und verstanden werden. Soziale Ausgrenzung, nur weil wir anders sind und anders denken, dürfen wir nicht zulassen und versuchen mit dem Strom mitzuschwimmen. Aus Sicherheitsbewusstsein bleiben wir im Unternehmen verhaftet, die Arbeit verschafft uns schon lange keine Befriedigung mehr, und wir trauern den „alten Zeiten“ nach. Dies ist der freie Fall im Sog der negativen Denkweise, die alles nur noch verschlimmert. Wir trauen niemandem mehr, wir fangen an, alles und jeden zu kontrollieren, und geben unsere Eigenverantwortung in fremde Hände, ohne es bewusst zu merken. Der Gedanke, von der Welt schon lange betrogen worden zu sein, reift in uns zu einer riesigen „Schlingpflanze“ heran, die uns innerlich erwürgt. Wir mutieren zu seelenlosen Gestalten, die einer funktionierenden Maschine gleichen.

 

Wenn Sie nun impulsiv denken, „die übertreibt doch“, überlegen Sie einmal, wann Sie das letzte Mal aus tiefstem Herzen gelacht haben.

 

Der wahre Grund, dieses Buch zu schreiben, bestand aus der eigenen Hilflosigkeit, sich nicht mehr richtig fühlen zu können.

Emotional abgestumpft durch die unterschiedlichen Erlebnisse der Vergangenheit, die ein Unbehagen und innerliches Leid auslösten, ausgegrenzt, anders zu sein, abgelehnt zu werden, obwohl ich doch alles tat, um allen zu gefallen!

Ich erkannte, dass dieser Weg nicht die Lösung für all meine Probleme ist, sondern meine funktionierende, stillschweigende Art dies alles nur noch verschlimmerte. Ich wollte meine Ruhe und Frieden, um jeden Preis!

In diesem Fall war ich der Preis!

Nach erfolgreichem Selbsterkennen, dass es so nicht mehr weitergehen kann, gab ich meinem Leben wieder einen neuen Sinn.

Ich wollte locker, leicht, entspannt und mit Schmetterlingen im Bauch meine weitere Lebensreise antreten! Mit einer riesigen Portion Gelassenheit dem Tag voller Optimismus und Lebensfreude begegnen.

Ich wollte lieben und mich mit Menschen umgeben, die ebenso einsam waren wie ich.

Ich wollte in dieser „gemeinen“ Umwelt überhaupt irgendwie zurechtkommen. Ich wollte unbeschwert über eine Wiese laufen und mich dem täglichen Wandel vertrauensvoll hingeben, Dinge nicht ständig kontrollieren zu wollen, einfach hinzunehmen und zu sagen, dann ist es eben so!

Ich erkannte, sobald ich bereit war, mich auf mich selbst einzulassen und nicht mehr mit der breiten Masse mitzulaufen, dass endlich das Wunder geschah, von dem ich so lange geträumt hatte. Ich traf eigenverantwortlich meine Entscheidungen und widmete mich meiner Gefühlswelt, indem ich nur noch mit dem Herzen bei allem dabei war.

Ein neues Bewusstsein prägte meinen täglichen Tagesablauf. Ich lernte mich mit all meinen Facetten kennen und wie von selbst entwickelten sich meine natürlichen Talente. Ich genoss mein Anderssein!

Mit jeder weiteren gefühlten Entscheidung gab sich mir meine Richtung preis, und ich spürte tiefe und unglaublich gute Gefühle in mir aufsteigen. Diese belohnten mich sozusagen für den richtigen Weg! Ich war gut zu mir und entschied mich nun richtig! Mein Herz taute auf und klopfte wie wild in meiner Brust, bei allem, was ich tat. Meine Berufung wurde mein Beruf!

Ich entdeckte den inneren Zugang zu meiner Person und konnte nun zu jeder Zeit in mein inneres Land reisen und egal, was ich brauchte, mir eben selbstständig helfen!

 

Diesen persönlichen Zugang habe ich Ihnen hiermit in den zwölf unterschiedlichen Gedankenreisen vermittelt und bitte Sie um Ihretwillen, üben Sie, üben Sie und üben Sie!

Bereits das bewusste Abgrenzen Ihrer negativen Gedankenstrukturen, indem Sie sich auf das Erhalten Ihres positiven Gefühls stützen, erreicht schon eine innerliche Wandlung und ermächtigt Sie, wieder „Herr über Ihre Emotionen“ zu werden. Begrüßen Sie Ihr Innerstes wie einen guten Freund und lassen Sie sich auf diese ungewöhnliche und heilsame Reise ein!

Denken Sie stets daran, nur Sie selbst bestimmen, wie Sie sich fühlen wollen!

Vertrauen Sie sich und befreien Sie sich aus Ihrer alten Gefangenschaft!

Ihre Welt dankt es Ihnen mit Klarheit, Optimismus und Zuversicht!

Beginnen Sie nun, jedes Mal, wenn Ihnen danach ist, mit der geeigneten Auswahl Ihrer Gedankenreise, und kreieren Sie sich den Zugang in Ihr inneres Land mit wohlwollenden Reisegefährten. Die imaginären Bilder des Passierens einer Nebelwand, die Ihnen den Ein- und Ausstieg erleichtert, sichern Ihnen den erfolgreichen Zugang zu sich selbst. Nach Erleben dieser Reisen fühlen Sie eine sofortige Zufriedenheit, ganz nach meinem Lebenscredo: „Seien Sie stets gut zu sich, dann können Sie auch gut zu anderen sein! Denn nur ein entspannter Mensch ist ein glücklicher Mensch!“

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude im bewussten Kennenlernen Ihrer wahrhaftigen Identität!

Ihre Susanne Christa Hüttenrauch

Erkenne dich selbst

1. Im Labyrinth gefangen

„Dein eigener Wesenskern ist einmalig und zauberhaft!“

 

Hat das schon jemals einer zu Ihnen gesagt?

 

Nein?

 

Ja?

 

Wann war das? Bestimmt vor langer, langer Zeit …kurz nach Ihrer Geburt, und die Wahl der Worte war sicherlich eine andere, nur der Sinn blieb derselbe …

 

Reisen Sie mit mir zurück in die Zeit!

Lauschen Sie beim Lesen in sich hinein.

Fühlen Sie Ihre eigene Wahrheit, die sich für Sie offenbaren wird.

Finden Sie zu den Anfängen zurück, als einst Ihr Lebenslabyrinth begann, aktiv zu werden.

Nutzen Sie die Chance, einen Weg herauszufinden, damit Sie endlich IHR persönliches Glück leben können, losgelöst von Erwartungen und Zielen anderer … Endlich frei, die Wahl für sich selbst treffen zu können und zu ihr zu stehen!

 

 

Ein mutiger Blick zurück:

Wir werden geboren und sind so niedlich, süß, hübsch, unschuldig und das Wunder unserer Eltern. Jeder vergöttert uns und beschäftigt sich mit uns den ganzen Tag. Wir dürfen pupsen, in die Windel machen und unsere anderen Körpersäfte auf die Welt bringen. Es ist in Ordnung!

Die Erwachsenen freuen sich kindlich, scherzen und lachen über unsere Ausdünstungen, unser Gequake und die Art, wie wir die Welt entdecken. Wir rollen, kriechen und schreien, wenn wir nicht vorwärtskommen, sogleich steht ein Erwachsener bereit mit helfender Hand. Mutter und Vater gleichermaßen sind um unser Wohlergehen besorgt. Der Nuckel fällt das hundertste Mal aus unseren sabbernden Mündern, flink wird er abgewaschen, sterilisiert, und schon ist er wieder einsatzbereit. Genüsslich saugen wir uns in den Schlaf und lieben die Welt um uns herum. Unser glucksendes Gebrabbel und Gemurmel bekunden dies nach außen.

Wie lange genießen wir diesen Welpenschutz und denken, dass das Leben immer so wäre?

Heile Welt der Zuneigung zeigt sich uns von allen Seiten. Egal, wo wir hinkommen, ein jeder schaut lächelnd in unser Gesicht und freut sich beglückt mit uns. Das Weltenauge ist auf uns gerichtet und bedankt sich mit Aufmerksamkeit und bedingungsloser Liebe.

Wenn wir dann nach einem Jahr zu den Tagesmüttern kommen, entdecken wir, dass es von uns noch ein paar Winzlinge gibt, die ebenfalls liebevoll betreut werden. Was für eine Welt des Glückes, in die wir hineingeboren wurden!

Nur wehe dem, es geht danach in die Krippeneinrichtungen, dann entdecken wir, dass plötzlich ein neuer Prozess des Erwachsenwerdens initiiert wird. Wir sind viele und werden nur durch eine Person betreut, die nun alle Hände voll zu tun hat und kaum mehr Zeit für uns hat. Wir lernen nun gemeinsam: Bewegung, Ernährung, Benehmen, Kontakt und Umgang untereinander. Alleiniges Spielen scheint hier völlig unmöglich, und wir entdecken, dass wir hier schnell, lautstark und kraftvoll sein müssen, damit wir nicht übersehen werden. Nur ist dies nicht unbedingt erwünscht!

Laut und wild darf nicht sein, von uns werden jetzt rücksichtsvolle Eigenschaften verlangt. Wer sich nicht fügt, fliegt raus!

Diese Erfahrungen sind markierend für unser gesamtes Leben. Diese Prägung ist ein seelisches Brandzeichen, das niemals heilen wird …

Wir haben keine echte Wahl mehr: Unterordnen und schön lieb sein, lautet nun die Devise, um ein gesundes Überleben in Krippen und Kindertagesstätten zu sichern. Störenfriede werden aussortiert und bestraft. Eltern werden zu Gesprächen geladen und ärztliche Atteste erstellt. Es wird knallhart entschieden, ob wir in der NORM liegen. Jeder Verstoß der herrschenden Sitten bedeutet Zurechtweisung mit allen Mitteln. Die gesellschaftlichen Normen, die bei unseren Eltern zu Hause noch keine wirkliche Rolle spielten, werden hier nicht geduldet! Ausschluss aus der Öffentlichkeit ist die Strafe für unser jetziges Fehlverhalten!

Also gehen wir nun brav aufs Töpfchen, benutzen die kleinen Toiletten, teilen die Spielzeuge mit anderen und lassen die Mahlzeiten in unseren Mägen. Spielerische Umgangsformen und Wissen werden uns täglich vermittelt, und eine Routine stellt sich in unser Leben ein. Ein jeder hat nun das gute Recht, an uns herumzuerziehen, egal, ob Krippen- oder Kindergartenerzieher, Großeltern oder Babysitter. Unsere Eltern leben in ihrer Arbeitswelt und zollen uns nicht mehr ihre volle Aufmerksamkeit. Die grenzenlose Beachtung unseres Tuns rückt in weite Ferne. Ein Gefühl, nicht genug geliebt zu werden, stellt sich in uns ein. Wir verstehen die Welt nicht mehr. Jetzt dreht sie sich nicht mehr um uns, sondern wir sollen uns in ihr drehen. Wieder ein weiterer Wendepunkt in unserem frühen Leben. Damit wir uns nicht völlig in der empfundenen Leere in uns verlieren, bekommen auch wir Aufgaben zugeteilt, die wir schweigend übernehmen sollen. Alleiniges Anziehen, Tischdecken und Bettenmachen sind nun zumutbar, und als Belohnung dürfen wir in unserer Freizeit Sport machen, malen, tanzen oder ein Musikinstrument erlernen. Die stille Talentsuche beginnt. Der Ernst des Lebens holt uns ein. Wir sind gebunden an unsere ersten Verträge der kindlichen Heranführung an die Arbeit. Regelmäßige Terminierung, vorausgesetzte Pünktlichkeit, Bereitschaft zu üben und Durchhalten sind die Grundpfeiler dieser Beschäftigungen. Der spielerische Aspekt des Lernens rückt in den Hintergrund. Wir üben geduldig immer und immer wieder dieses eine Musikstück, gefolgt von Aufführungen in den Einrichtungen oder bereits bei öffentlichen Auftritten.

Der erste Erfolgsdruck stellt sich erbarmungslos ein. Unsere Eltern sind megastolz auf uns kleine Talente und wollen uns jetzt schon zu bekannten Stars machen, sei es auch nur in der Familie. Großeltern, Tanten und Onkel werden zu diesen Festen eingeladen, und wir werden vorgeführt. Für gute Leistungen gibt es Belohnungen wie hübsche Geschenke und, umso älter wir werden, auch die eine oder andere Bemerkung gratis dazu: „Schön war es, doch wenn du dies einmal beruflich machen willst, musst du dich wirklich mehr anstrengen und viel mehr üben.“

Die Welt in uns bekommt wieder einen neuen Schwung, sich auf die anderen einzustellen, um ihre Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Spaß spielt schon keine Rolle mehr in diesem Spiel des Lebens. Die ersten Weichen auf Funktionieren werden erfolgreich umgelegt …Der elterliche Zug rollt unentwegt weiter voran. Ohne Rücksicht auf unsere Wünsche und Befindlichkeiten. Die Starken von uns versuchen hier schon die erste Auflehnung gegen das System, die Schwachen jedoch fügen sich ihrem Schicksal und drehen sich wie Marionetten. Unsere heile Kinderwelt beginnt langsam, jedoch sicher zu bröckeln. Aus damaligen lustigen Sport-, Tanz- und Musikveranstaltungen werden professionelle Familienbegegnungen, die den Spaß ablösen durch Erfolgsdruck, Lustlosigkeit und manchmal auch Tränen. Nun wird kein Pups, kein Bettnässen und jede Form von nonverbaler Fehlbildung mehr erlaubt. Jetzt müssen wir funktionieren!

Wir bemerken die Illusion unseres Daseins für einen kurzen Moment, ohne jedoch die Wahl des Ausstieges zu erkennen. Aus heutiger Sicht würden wir vermutlich sagen:

„Mein sportliches Geschick oder musikalisches Talent drückt sich bereits als kleine Persönlichkeit aus, ob ich nun in dieser Gesellschaft bestehen werde. Wenn ich jetzt versage, dann wirft es kein gutes Licht auf mich! Also entscheide ich mich dazu, meine Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel nicht zu enttäuschen, meine Mitspieler nicht zu blamieren und vor allem mich selbst so zu erhöhen, dass jeder meinen Wert erkennt!“

„Tolles Kind!“, „Was für ein Sportler!“, „Na, wenn sie/ er so weiter macht, wird noch ein richtiger Weltstar aus ihr/ ihm!“, das sind Kommentare, die wir schon einmal vernommen haben, angesichts dessen, was wir bereits erreicht haben. Das Belohnungssystem resultiert auf der Bewertung unserer Person, das war die Erkenntnis dieses Lebensabschnittes.

Wenn wir uns allerdings zurückerinnern, gab es auch Kinder, die keine solche Freizeitaktivität besuchten. Was wurde aus ihnen?

Raufbolde, die zu viel Energie hatten oder stille Kinder, die zu schüchtern waren, da keiner sie beachtete, oder waren es einfach mächtige Wesen, die ihren Eltern schon damals trotzen konnten?

2. Dem Labyrinth entkommen

„Habe ich eine Wahl, diesem Labyrinth zu entkommen, oder führt mich mein weiterer Lebensweg immer tiefer in die Verstrickung hinein?“

 

Lassen Sie diese Frage einige Zeit auf sich wirken!

 

Fühlen Sie Unbehagen, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen?

Trauen Sie sich weiterzugehen, um eine Antwort zu erhalten?

Wird sie Ihnen gefallen und wenn ja, was tun Sie dann?

 

Bevor wir starten, atmen Sie bewusst tief ein und aus!

Lauschen Sie wieder in sich hinein!

Werden Sie ruhig und halten Sie Abstand!

Sie sind Ihr stiller Beobachter bei jedem weiteren Erkennen Ihres Selbst!

 

Die Erkenntnis befreit:

Nachdem wir die Kindergartenzeit einigermaßen unbescholten überstanden haben, beginnt nun ein weiterer, sehr prägender Lebensabschnitt. Die Schulzeit!

Voller Freude stürzen wir uns in dieses Abenteuer, vieles lernen zu wollen, was uns eine glückliche Zukunft verspricht. Schon früh wird uns erklärt:

„Du lernst fürs Leben. Also streng dich an, damit etwas aus dir wird und du nicht auf der Straße landest …“

Diese Worte motivieren uns zu Höchstleistungen und spornen uns an, wirklich fleißig zu sein, schließlich will keiner von uns auf der Strecke bleiben …Das westliche Belohnungssystem ist im vollen Gange!

Die Einführung des ersten Taschengeldes knüpft geschickt bestimmte Erwartungen an unsere Verhaltensweisen an. Zumal gute Noten uns einige Extrataler einbringen, denn wir funktionieren nach wie vor so, wie es von uns verlangt wird. Es wird uns etwas gezeigt, und wir machen es nach …

Wir mutieren langsam zu einer Kopie der äußeren Gesellschaft mit ihren Werten und Normen ohne weiter zu hinterfragen, und es sieht so aus, als wenn es der richtige Lebensweg für uns wäre.

So zu sein, wie alle anderen auf der Straße des Lebens. Riskante Überholmanöver werden sogar gewünscht und bringen uns dem Ziel des erfolgreichen Abschlusses ein Stück näher. Wir erkennen, dass Konkurrenzdenken und -verhalten die Wegweiser zum Olymp der Welt sind!

Freudlosigkeit, Faulheit und jede Form der Lernschwäche halten nicht stand, und Sanktionen werden durch Pädagogen und Eltern verhängt. Schlechte Schulnoten, Ignoranz unserer Mitmenschen, schmerzlicher Liebesentzug und sogar der Ausschluss aus dem Kollektiv sind „die Haftstrafen dieses Fehlverhaltens“.