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Gritta von Rattenzuhausbeiuns - vom Rattenschloss


Gritta von Rattenzuhausbeiuns - vom Rattenschloss

Motiven des Märchenromans "Das Leben der Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns" von Gisela und Bettina von Arnim sehr frei nacherzählt
1. Auflage

von: Christa Kozik

6,99 €

Verlag: Edition Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 04.03.2012
ISBN/EAN: 9783863943585
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 141

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Gritta, Tochter des Hochgrafen Rattenzuhausbeiuns, wird von ihrer Stiefmutter in eine dunkle Klosterschule gesteckt. Zum Glück aber gelingt es der kleinen Gräfin, zusammen mit anderen Schülerinnen auszubrechen. Dass alles ein gutes Ende nimmt und dass auch die sensationelle Thronrettungsmaschine, die Grittas Vater erfunden hat, ein voller Erfolg wird, daran sind nicht zuletzt Grittas vierbeinige Freunde, die Ratten, beteiligt.
Christa Kozik hat die Geschichte nach einer Vorlage von Gisela und Bettina von Arnim für junge Leser neu erzählt. Nach einem ebenfalls von Christa Kozik geschriebenen Drehbuch wurde das Buch von der DEFA verfilmt.

LESEPROBE:
Gritta war wie erstarrt. Sie versuchte, der Ratte hinterherzupfeifen, denn sie hatte ihre Lieblingsratte Meta erkannt, die mit dem Ohrring.
Gouverneur Gierhand mochte wohl Grittas Pfiff gehört haben, denn er fragte misstrauisch die Oberin, ob sie hier wirklich unbeobachtet seien. Die Oberin beschwichtigte ihn. "Sorg Er sich nicht. Kein Mensch sieht und hört uns. Also, wir haben es geschafft. Die Ratte hat das Testament der Gräfin Nesselkrautia von Rattenweg zerfressen. Damit fällt deren Vermögen an das Kloster. Und was hast du erreicht, mein falsches Paterchen?"
Gierhand zog aus dem Ärmel eine Schriftrolle und warf sie der Oberin hin.
"Hier sind wieder einige Unterschriften. Ich konnte diese Mütter oder Väter bereden, ihre Schäflein für immer bei Euch im Kloster zu lassen. Das bringt viele Goldstücke."
Die Oberin blätterte in den Papieren und las laut. "Ah, die Margareta, dann die Kamilla. Die kleine Hermina ist auch dabei, Petrina und Reseda und Carolina. Wie schön, wie schön!"
Und sie rieb sich vor Freude die Hände.
"Aber die kleine Hochgräfin Gritta ist nicht dabei. Warum denn nicht? Traut ihr euch nicht ins Rattenschloss? Dieser Hochgraf soll ein Trottel sein. Er hat nur die Maschinen im Kopf. Und neuerdings hat er eine ganz junge Braut, eben diese Nesselkrautia. Du könntest ihm die Tochter gewiss abschwatzen."
Gouverneur Gierhand nahm ihr die Schriftrolle wieder weg und sagte böse: "Die Hälfte des Geldes bekomme ich. Und was das Rattenschloss angeht, habe ich meine eigenen Pläne. Das geht euch nichts an."
Gritta, Tochter des Hochgrafen Rattenzuhausbeiuns, wird von ihrer Stiefmutter in eine dunkle Klosterschule gesteckt. Zum Glück aber gelingt es der kleinen Gräfin, zusammen mit anderen Schülerinnen auszubrechen. Dass alles ein gutes Ende nimmt und dass auch die sensationelle Thronrettungsmaschine, die Grittas Vater erfunden hat, ein voller ...
Christa Kozik
Geboren am 1. Januar 1941 in Liegnitz, 1945 Umsiedlung nach Thüringen. Ab 1955 Besuch der Oberschule in Kleinmachnow bei Potsdam, Lehre als kartographische Zeichnerin. 1963 Heirat des Musikers Christian Kožik, 1963 und 1966 Geburt der Söhne Adrian und Sebastian.
1969 Assistentin im DEFA-Dokfilmstudio, 1970-1976 Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg, 1977-1978 Studium am Literaturinstitut in Leipzig,
Christa Kozik lebt in Potsdam-Babelsberg. Sie schreibt Kinderbücher, Spielfilme, Gedichte und Geschichten.
Preise:
Nationalpreis für Kunst und Literatur,
diverse Filmpreise im In- und Ausland,
1991 Kinderbuchpreis der Akademie der Künste Berlin,
1997 Hauptpreis für Kinofilm beim Kinderfilmfestival "Goldener Spatz" in Gera.
Bibliografie:
Bücher
Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1980 (Heft 158 aus der Reihe Poesiealbum)
Moritz in der Litfaßsäule. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1980
Der Engel mit dem goldenen Schnurrbart, Der Kinderbuchverlag, Berlin 1983
Ein Schneemann für Afrika. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1987
Tausendundzweite Nacht. Gedichte. Verlag Neues Leben, Berlin 1988
Die Schnecke Henriette. Verlag Junge Welt, Berlin 1990
Kicki und der König. Ein Katzenroman. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1990
Gritta vom Rattenschloß. Hoch-Verlag, 1991
Der verzauberte Einbrecher. 1994
Philipp und der Katzentiger. LeiV, 2001
Tausendunddritte Nacht. Gedichte. Märkischer Verlag, 2001
Trompeten-Anton oder Das Geheimnis des silbernen Tons. 2003
Filme
1976: Philipp der Kleine
1977: Ein Schneemann für Afrika
1978: Sieben Sommersprossen
1980: Trompetenanton
1983: Moritz in der Litfaßsäule
1985: Hälfte des Lebens
1985: Gritta von Rattenzuhausbeiuns
1989: Grüne Hochzeit
1997: Der verzauberte Einbrecher

Gritta war wie erstarrt. Sie versuchte, der Ratte hinterherzupfeifen, denn sie hatte ihre Lieblingsratte Meta erkannt, die mit dem Ohrring.
Gouverneur Gierhand mochte wohl Grittas Pfiff gehört haben, denn er fragte misstrauisch die Oberin, ob sie hier wirklich unbeobachtet seien. Die Oberin beschwichtigte ihn. "Sorg Er sich nicht. Kein Mensch sieht und hört uns. Also, wir haben es geschafft. Die Ratte hat das Testament der Gräfin Nesselkrautia von Rattenweg zerfressen. Damit fällt deren Vermögen an das Kloster. Und was hast du erreicht, mein falsches Paterchen?"
Gierhand zog aus dem Ärmel eine Schriftrolle und warf sie der Oberin hin.
"Hier sind wieder einige Unterschriften. Ich konnte diese Mütter oder Väter bereden, ihre Schäflein für immer bei Euch im Kloster zu lassen. Das bringt viele Goldstücke."
Die Oberin blätterte in den Papieren und las laut. "Ah, die Margareta, dann die Kamilla. Die kleine Hermina ist auch dabei, Petrina und Reseda und Carolina. Wie schön, wie schön!"
Und sie rieb sich vor Freude die Hände.
"Aber die kleine Hochgräfin Gritta ist nicht dabei. Warum denn nicht? Traut ihr euch nicht ins Rattenschloss? Dieser Hochgraf soll ein Trottel sein. Er hat nur die Maschinen im Kopf. Und neuerdings hat er eine ganz junge Braut, eben diese Nesselkrautia. Du könntest ihm die Tochter gewiss abschwatzen."
Gouverneur Gierhand nahm ihr die Schriftrolle wieder weg und sagte böse: "Die Hälfte des Geldes bekomme ich. Und was das Rattenschloss angeht, habe ich meine eigenen Pläne. Das geht euch nichts an."


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